
Hab mir gestern Coronski eingefangen. Wahrscheinlich schon am Wochenende. Ich dachte die Line von Peter Fox „Gott hat einen harten linken Haken“ aus „Haus am See“ wäre eigentlich die passende Überschrift nach meinen letzten Yeeesus-Offenbarungen. Aber dann wollte ich auch nicht meine in Taizé dazugewonnenen christlichen Leser verschrecken – you know life is not easy wenn du jung bist und das Geld brauchst. Man muss moralisch flexibel bleiben.
Also jetzt. Zwei Streifen auf dem Schnelltest. Eigentlich war der schon nach zwei Minuten als negativ abgehakt, weil erstens meine Tendenz eher Richtung Corona-Leugner ging und zweitens ich an der Glaubwürdigkeit der Tests zweifelte, weil bei mir – seit die Corona Zeitrechnung 2020 Jahre nachdem Yeeeesus born wurde begann – noch nie ein zweiter Streifen rot wurde.

Dazu sei gesagt, dass ich es generell, wenn irgendwie möglich, vermieden habe mir mit einem Wattestäbchen meinen Neocortex zu penetrieren um dann hinterher eigentlich nur Nachteile dadurch zu haben. So viel Masochismus war mir dann auch too much.
Jedenfalls soll der Gedankenaustausch, ok eher Gedankenausgabe, Kommentare bleiben deaktiviert, dieser Blog ist eine Einbahnstraße, kein „Mimimi wie werden wir dieses schlimme Pandemie los“ Gefasel werden.
Sondern eher eine Hommage an den China-Virus: ein harter rechter Haken bewahrt dich manchmal vor Schlimmerem. Und begegnet Dir immer auf Augenhöhe. „The China Virus“ lehrt uns Genderneutralität und kennt weder Rassismus noch Klassenteilung.
Er zeigt uns allen, dass es Zeiten im Leben gibt in denen wir nichts zu melden haben und uns auf Augenhöhe mit einer Perserkatze begeben müssen. Nämlich Boden plus Matratze plus eventuell Kopfkissen. Und da erst mal bleiben und im Blut die weißen Kamikatze Mikro- und Makrophagen ihre Arbeit machen lassen. Kein fast-forward wie bei einem langweiligen Netflix Intro, kein „dicka lass mal später machen kein Bock jetzt“. Ne, jetzt.
Apropos, Haken im Anmarsch,
bye, bleibt gesund. oder auch nicht.
greets